Automarkt März: Mehr als ein Drittel sind Steckerfahrzeuge

NEWS / 02.04.2026

Automarkt März: Mehr als ein Drittel sind Steckerfahrzeuge

Im März 2026 verzeichnet der Schweizer Markt für Personenwagen auf niedrigem Niveau Anzeichen einer Erholung. Es wurden 23’258 neue Fahrzeuge zugelassen, was einem Anstieg von 7,2 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres entspricht. So kam der anhaltende Negativtrend seit Jahresbeginn vorerst zum Stillstand.

Im März 2026 zeigte der Markt für neue Personenwagen in der Schweiz und in Liechtenstein erneut Lebenszeichen. Mit 23’258 neu immatrikulierten Fahrzeugen in diesem Monat, was einer Steigerung von 7,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen, sehr schwachen Monat entspricht, verbessert sich die Jahresbilanz leicht. Insgesamt wurden im ersten Quartal 52'982 neue Personenwagen zugelassen, ein Anstieg von 0,6 Prozent.

 

BEV und PHEV auf Wachstumskurs

Im Vergleich zum Vorjahresquartal verzeichneten die sogenannten Steckerfahrzeuge (BEV und PHEV) einen Anstieg von 37,6 Prozent und stellen nun ein Drittel aller Neuzulassungen dar. Die Trends bei den Antriebsarten setzen sich fort: Reine Diesel-Personenwagen verzeichnen seit Januar einen Rückgang von 26,8 Prozent, während Plug-in-Hybride ein starkes Wachstum von 31,3 Prozent erleben – fast ein Drittel mehr als im gleichen Zeitraum 2025. Dieses Wachstum reflektiert weiterhin die Zurückhaltung gegenüber reiner Elektromobilität. Reinelektrische Fahrzeuge (BEV) wuchsen seit Jahresbeginn um 6,3 Prozent. Das Vertrauen vieler potenzieller Käufer in das Ökosystem der Elektromobilität scheint noch nicht ausreichend, trotz zunehmender Reichweiten und attraktiveren Preisen der E-Autos. Diese Zurückhaltung ist nachvollziehbar, da über 60 Prozent der Haushalte zur Miete wohnen und die meisten noch keine Möglichkeit zum Laden zuhause haben. Zudem bleiben die Strompreise hoch. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um die Klimaziele der Schweiz zu erreichen.

 

Treibstoffkosten mit wachsendem Einfluss

Thomas Rücker, Direktor von Auto-Schweiz, kommentiert die Situation: «Obwohl die aktuellen Zahlen immer noch auf niedrigem Niveau sind, sind sie ermutigend. Die kommenden Monate werden aufzeigen, ob sich die Erholung verfestigt. Es wird erwartet, dass die Entwicklung der Treibstoffkosten zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Branche bleibt optimistisch, dass eine verstärkte Nachfrage dem alternden Fahrzeugbestand entgegenwirkt. Eine rasche Erneuerung der Fahrzeugflotte trägt dazu bei, die Emissionen im Strassenverkehr zu reduzieren und durch moderne Assistenzsysteme die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.»

 

www.auto.swiss

 

 

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