Neue Batterietechnologie soll Elektroautos leistungsfähiger machen

NEWS / 05.03.2026

Neue Batterietechnologie soll Elektroautos leistungsfähiger machen

Ampere, der EV- und Software-Pure-Player der Renault Group und Basquevolt treiben gemeinsam die Entwicklung einer neuen Generation von Batterien voran. Ziel der Partnerschaft ist es, lithium­metallbasierte Energiespeicher schneller für zukünftige Elektrofahrzeuge nutzbar zu machen.

Mit einer gemeinsamen Entwicklungsvereinbarung wollen Ampere, der auf Elektrofahrzeuge spezialisierte Technologiearm der Renault Group, und Basquevolt einen wichtigen Schritt in Richtung leistungsfähigerer Batterien gehen. Im Fokus steht die Entwicklung von lithiummetallbasierten Batterien, die künftig in Elektroautos zum Einsatz kommen könnten. Die Technologie soll zunächst die Anforderungen sogenannter Pre-A-Sample-Prototypen erfüllen und damit eine wichtige Phase auf dem Weg zur Serienreife erreichen.

Im Vergleich zu heutigen Lithium-Ionen-Batterien mit flüssigem Elektrolyten verspricht der neue Ansatz einen deutlichen technologischen Fortschritt. Die von Basquevolt entwickelte Lösung kombiniert einen Polymerelektrolyten mit einer fortschrittlichen Anodenstruktur. Dadurch könnten Batteriepacks künftig kompakter und leichter gebaut werden, gleichzeitig aber eine deutlich höhere Energiedichte bieten. Auch eine verbesserte thermische Stabilität sowie schnellere Ladezeiten gehören zu den erwarteten Vorteilen.

Die Zusammenarbeit zeigt, wie wichtig Partnerschaften für Innovationen im Batteriebereich geworden sind. Wissenschaftliche Forschung soll mit industrieller Entwicklung und kosteneffizienter Produktion verbunden werden, um die Technologie möglichst schnell in marktfähige Produkte zu überführen.

Nach mehr als einem Jahr gemeinsamer Entwicklungsarbeit sieht Basquevolt bereits vielversprechende Ergebnisse. Neben einer sehr hohen Energiedichte soll auch die Herstellung effizienter werden. Dank des Polymerelektrolyten lassen sich Batteriezellen einfacher produzieren, was die Investitionskosten einer Gigafactory um rund 30 Prozent senken und gleichzeitig den Energieverbrauch pro produzierter Kilowattstunde deutlich reduzieren könnte.

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